Vinnies verrückter Tribünenausflug

von Redaktion

Kompany saß in Paris unterm Stadiondach: „Ich mochte es wirklich nicht“

Kompany (zweiter von links) auf der Tribüne. © Fife/AFP

Paris – Als Vincent Kompany nach Abpfiff durch die Katakomben des Pariser Prinzenparks marschierte, traf der Chefcoach des FC Bayern auf seinen PSG-Trainerkollegen Luis Enrique. „Wie hat es dir oben gefallen?“, wollte der Spanier von Vinnie wissen, der seine Gelbsperre unter dem Stadiondach absaß. „Ich mochte es wirklich nicht“, antwortete Kompany, schüttelte den Kopf und musste laut lachen.

Der Belgier ist mehr als froh, dass er beim Halbfinal-Rückspiel am kommenden Mittwoch wieder auf der Trainerbank Platz nehmen darf – obwohl Chefvertretung Aaron Danks seinen Job in der Coaching-Zone mehr als ordentlich machte. „Aaron, du hast brillante Arbeit geleistet. Es war wundervoll. Zusammen mit Vincent sind wir bereit zu gewinnen“, sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bei seiner Bankettrede.

Sportvorstand Eberl lobt „Danksy“ ebenfalls: „Er war super aktiv. Sie haben sich großartig vorher abgestimmt. Vinnie und Danksy wissen, wie wir es haben wollen. Die Idee bleibt dieselbe, die Stimme ist vielleicht eine andere.“ Und wie hat Kompany seinen ungewöhnlichen Arbeitstag erlebt? Als er vom Reporter darauf hingewiesen wurde, dass PSG-Coach Enrique bisweilen bei Spielen in der ersten Hälfte auf der Tribüne sitzt, um einen besseren Überblick zu haben, und erst zur Pause zu seinem Team zurückkehrt, sagte Kompany: „Ich weiß nicht, warum er das freiwillig macht.“BOK, HLR

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