Unter Druck: Füchse-Trainer Nicolej Krickau. © Gora/dpa
Berlin – Zwei deutsche Teams, ein Ziel – doch die Ausgangslagen könnten unterschiedlicher kaum sein: Während Titelverteidiger SC Magdeburg sein Hotel für das Final Four der Champions League in Köln angesichts eines komfortablen Sieben-Tore-Polsters eigentlich schon buchen kann, stehen die Füchse Berlin vor ihrem Viertelfinal-Rückspiel unter Siegzwang.
„Die Aufgabe für Mittwoch ist klar“, betont Berlins Trainer Nicolej Krickau. Vor dem entscheidenden Duell im heimischen Fuchsbau gegen Veszprem HC (18.45 Uhr/DAZN und Dyn) brauche man nach dem 34:35 im Hinespiel „nicht über die Tordifferenz zu reden, sondern wir müssen dieses Spiel einfach gewinnen“. Dann, aber auch nur dann geht es zum Finalturnier am 13. und 14. Juni in der Domstadt.
Die Sehnsucht in der Hauptstadt ist groß. Den DHB-Pokal haben sie gewonnen, sie wurden in der vergangenen Saison erstmals deutscher Meister, haben schon den Weltpokal stemmen dürfen – doch der Triumph in der Königsklasse fehlt. Im vergangenen Jahr scheiterten sie erst im Endspiel an Magdeburg. Jenem Club also, der angesichts des 35:28-Auswärtserfolgs am Donnerstag (18.45 Uhr/Dyn und DAZN) von Pick Szeged kaum mehr zu bezwingen sein dürfte.
„Es wird natürlich auch eine mentale Herausforderung werden“, sagt Krickau. Er und seine Spieler wissen um die enorme Bedeutung. Es geht für die Berliner auch um das lukrative Königsklassen-Ticket für die kommende Saison.SID