Extremlauf durchs Death Valley: Halluzinationen nach 60 Stunden

von Redaktion

Der Berliner Arda Saatci hat am 5. Mai den wohl extremsten Lauf seines Lebens begonnen: 600 Kilometer vom Badwater Basin im Death Valley bis zum Santa Monica Pier in Los Angeles – innerhalb von 96 Stunden. Um sein Ziel zu erreichen, müsste der 28-Jährige mehr als 14 Marathons in nur vier Tagen schaffen.

Am Freitagmorgen (dt. Zeit) stand das Projekt kurz vor dem Aus. Saatci, gezeichnet von Temperaturen über 30 Grad, Schlafmangel und einem täglichen Energiebedarf von 15.000 kcal, beginnt nach 60 Stunden zu torkeln und halluziniert. Ein Arzt muss eingreifen, prüft den in die Höhe geschossenen Puls.

Doch wenig später läuft Saatci weiter. 381 km hat er bis Freitagnacht geschafft und ist doch weit von seinem Ziel entfernt. Was das Interesse angeht, ist diese irre Idee jedenfalls ein Erfolg. In der Spitze verfolgen bis zu 300.000 Zuschauer den Livestream, der ihn auf Schritt und Tritt begleitet.MM, FOTOS: RED BULL

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