Gordon ist der Wunschspieler des FC Bayern. © Imago
Lautsprecher: Karl-Heinz Rummenigge. © Inderlied/DPA
München – Die gute Nachricht vorweg: Anthony Gordon und der FC Bayern sollen sich laut englischen Medienberichten über einen Wechsel einig sein. Sportvorstand Max Eberl arbeitet bereits seit Wochen im Hintergrund am Transfer des flexibel einsetzbaren Offensivspielers. Dessen Berater Gordon Stipic Wipfler und der Münchner Sportchef kennen sich bereits seit Jahren und realisierten schon zu Eberls Gladbacher Zeiten viele Transfers gemeinsam. Die Eckdaten zum Thema Gehalt und Vertragslaufzeit (fünf Jahre) sollen dem Vernehmen nach bereits geklärt sein.
Schwieriger dürften sich hingegen die Verhandlungen mit Newcastle gestalten, wo der 25-jährige englische Nationalspieler noch einen Vertrag bis Sommer 2030 besitzt. Die „Magpies“ sollen knapp 90 Millionen für einen Spieler fordern, dessen Marktwert aktuell 45 Millionen Euro beträgt. Diese Summe ist den Verantwortlichen an der Säbener Straße schlichtweg zu hoch, die maximale Schmerzgrenze soll bei 70 Millionen Euro liegen.
Was den Transfer erschweren könnte: Als Nick Woltemade im vergangenen Sommer für ungefähr 75 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu Newcastle wechselte, meldete sich Bayern-Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge zu Wort: „Ich kann denen in Stuttgart nur gratulieren, dass sie, ich sage jetzt mal in Anführungszeichen, einen Idioten gefunden haben, der so viel Geld bezahlt hat.“ Worte, die in Newcastle immer noch nachhallen und für die Bayern am Ende teuer werden könnten.MANUEL BONKE