IN KÜRZE

von Redaktion

Juri Knorr

Beseelter Hanning führt Italien zur „Heim-WM“

München – Beseelt vom „größten Erfolg in der Geschichte des italienischen Handballs“ machte sich Bob Hanning am Montag auf die Rückreise aus der Emilia-Romagna. „Ich bin todmüde, aber mein Herz ist voll“, sagte Italiens Nationaltrainer am Tag nach dem überraschenden Sieg gegen die Schweiz. Hanning hat sein Team zur Weltmeisterschaft in Deutschland geführt – und darf sich nun auf seine ganz persönliche „Heim-WM“ freuen. „Dass Italien die Schweiz schlägt, ist wie wenn Hertha BSC Bayern München schlägt“, sagte Hanning nach dem entscheidenden 38:31 im italienischen Faenza gegen die hochgehandelten Schweizer und sprach auch angesichts der Hinspiel-Niederlage (29:32) von einem „Sieg der Mentalität“.

Knorr: So sind wir kein Titelkandidat

Köln – Das 29:31 (16:17) der deutschen Handballer gegen den nicht bestbesetzten Olympiasieger, Welt- und Europameister aus Dänemark hinterließ sportliche Ernüchterung. „Jetzt haben wir zweimal Silber gewonnen aus den letzten drei Turnieren. Klar gehören wir zu den Medaillenkandidaten, aber es wäre vermessen, jetzt zu sagen, wir sind ein Titelkandidat, wenn wir gegen Dänemark – auch gegen die vermeintliche B-Elf – verlieren“, sagte Knorr angesäuert.

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