Um 19.50 Uhr am vergangenen Samstag war es endlich so weit: Die Volkswagen-Junior-Eskorte postierte sich in den Katakomben des Berliner Olympiastadions und wartete darauf, gemeinsam mit den Stars des FC Bayern und des VfB Stuttgart den Rasen des Hauptstadt-Fußballtempels zu betreten. Mit dabei: Karlo, Angelina, Ben, Valentin und Antonia. Die fünf Mädchen und Buben hatten beim Gewinnspiel unserer Zeitung gemeinsam mit VW einen Platz als Einlaufkind beim Pokalfinale gewonnen.
Als kurz vor Anpfiff die deutsche Nationalhymne abgespielt wird, sind die Kids auf Millionen TV-Bildschirmen in der Nahaufnahme zu sehen: Karlo mit Konrad Laimer, Angelina mit Jamal Musiala, Ben mit Aleksandar Pavlovic und Valentin mit Jonathan Tah. Einen besonderen Platz in der Eskorte ergatterte Antonia, die Hand in Hand mit Bayern-Kapitän Joshua Kimmich das Team auf den Platz führen und den Vereinswimpel halten durfte. Gänsehaut pur! Im Vorfeld hatten die Kids noch genug Zeit, um mit dem Pokal und Bayern-Maskottchen Bernie zu posieren.
Nach ihrem großen Auftritt auf dem Rasen ging es für das Quintett zu seinen Begleitpersonen auf die Tribüne, wo es den Pokalsieg der Münchner gemeinsam verfolgte. Nach dem Abpfiff ging es im großen VW-Mannschaftsbus zurück ins Hotel im Berliner Stadteil Charlottenburg. „Ein Traum ist wahr geworden, das war ein richtig cooles Erlebnis – auch wenn wir zwischenzeitlich sehr nervös waren“, waren sich die Fünf einig. Vor allem für Ben und seinen Papa Avashin war die Anreise mehr als holprig: Beide stiegen am Samstagmorgen in den ICE von München nach Berlin. Problem: Auf der Strecke war ein Feuer ausgebrochen, die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden – und das Vater-Sohn-Gespann war dadurch etwa 60 Kilometer südlich von Berlin in Trebbin gestrandet. Problem: Taxi- und Uber-Fahrzeuge gibt es im 9000-Seelen-Städtchen kaum. Als die Mitreisenden im Zug davon Wind bekamen, dass Ben am Abend einen Einsatz als Einlaufkind hat, wurde schnellstmöglich ein Privatfahrzeug organisiert, das dem Zehnjährigen und seinen Papa nach Potsdam brachte. Von dort aus wurden beide von einem Volkswagen-Shuttle abgeholt und noch rechtzeitig vor Spielbeginn ins Stadion gebracht. „Das war echt verrückt und knapp“, kann Papa Avashin im Nachhinein darüber lachen.