Eishockey: Heim-WM ohne Kreis?

von Redaktion

Enttäuscht: Harold Kreis. © Buholzer/dpa

Zürich – Für die Eishockey-Nationalspieler hat nach der erneuten WM-Enttäuschung der Sommerurlaub begonnen, für den Verband geht dagegen die Arbeit für die Weltmeisterschaft vor eigenem Publikum in die heiße Phase. Am Donnerstag und Freitag tagt der Kongress des Weltverbands IIHF in Zürich und soll sein Okay für das Eröffnungsspiel im kommenden Jahr auf Schalke geben.

OK-Chef Claus Gröbner stellt die Planungen für die neunte A-WM in Deutschland vor, die Spiele werden nach dem Auftakt im Fußballstadion von Schalke 04 vor rund 63.000 Zuschauern in Düsseldorf und Mannheim ausgetragen. Das Budget steht, der Spielplan wird gleich nach dem diesjährigen Finale ab kommendem Montag festgelegt.

Nur eine wichtige Frage ist offen, bei der der Weltverband keine Mitsprache hat: Wer steht bei der Heim-WM an der deutschen Bande? Harold Kreis hatte in Zürich mit dem erneuten Vorrunden-Aus und Platz zehn in der Endabrechnung das dritte enttäuschende Turnier in Folge zu verantworten.

Argumente für eine Weiterbeschäftigung lieferte der 67-Jährige nicht. Eher im Gegenteil.SID

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