Glasner krönt sich selbst

von Redaktion

Zum Abschied Conference-League-Sieger

Der Torschütze: Jean-Philippe Mateta. © Michael/dpa

Leipzig – Noch ein Titel zum Abschied: Der ehemalige Bundesliga-Trainer Oliver Glasner hat seine Ära bei Crystal Palace vergoldet und die Eagles zum ersten Europapokal-Triumph in der Vereinsgeschichte geführt. Die Londoner schnappten sich am Mittwochabend nach einem rasanten Zwischenspurt den Titel in der Conference League durch ein 1:0 (0:0) im Finale gegen Rayo Vallecano, der ehemalige Mainzer Jean-Philippe Mateta (51.) sorgte in Leipzig mit seinem Treffer für Ekstase bei den mitgereisten Fans des Premier-League-Klubs.

Und so bekam Glasner tatsächlich sein „perfektes Ende“, in seinem letzten Spiel als Teammanager von Palace holte der Österreicher seinen dritten Titel in vier Jahren – und den ersten internationalen für den Klub aus Süd-London. Innerhalb von zwölf Monaten machte sich der 51-Jährige bei den Eagles nun endgültig unsterblich. Wo es den Erfolgstrainer als nächstes hinzieht, ist offen. Glasner ließ seine Mannschaft von Anfang an Druck machen, der Favorit versuchte immer wieder Top-Stürmer Ismaila Sarr in Position zu bringen. Doch die ganz großen Chancen blieben erst einmal aus, Rayo wehrte sich mit viel Einsatz und Leidenschaft.

Kurz vor der Pause dann ein Schreckmoment für Vallecano: Ein mitgereister Fan musste medizinisch versorgt werden, besonders Torwart Augusto Batalla war sichtlich aufgebracht. Zudem vergab Tyrick Mitchell eine Riesenchance für Palace (45.+1).

Glasner bekam sein Happy End.SID

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