Simon Pytlick will mit Flensburg erfolgreich sein. © Woitas/dpa
Hamburg – Etliche Stars, drei deutsche Teams, eine volle Arena: Deutschlands Handball-Fans können sich am Wochenende auf eine rauschende Europacup-Party freuen. „Dieses Mal wird es noch heißer als in den letzten beiden Jahren“, verspricht Dänemarks Olympiasieger Simon Pytlick.
Auf dem Papier geht es für Pytlick und seine Flensburger, den THW Kiel und die MT Melsungen beim Final Four in Hamburg „nur“ um die Krone der European League, doch diesmal winkt dem Sieger in Europas zweitwichtigsten Klubwettbewerb ein königliches Upgrade. „Es geht nicht nur um einen Titel“, so Pytlick, „es geht auch um die Qualifikation für die Champions League“.
Möglich ist das durch die tabellarische Konstellation in der Bundesliga. Sollten sich mit dem SC Magdeburg und den Füchsen Berlin beide potenziellen diesjährigen Champions-League-Sieger über Platz eins und zwei in der Liga qualifizieren, geht der dritte deutsche Startplatz an den Gewinner von Hamburg – was nicht nur bei Pytlick für zusätzliche Motivation sorgt. „Alle haben Bock auf dieses Wochenende“, sagte Melsungens Nationalspieler Timo Kastening dem HR. Europäischer Titel plus Champions-League-Qualifikation seien „Ansporn genug“.
Während die MT noch immer den ersten Pokal der Vereinsgeschichte jagt und Flensburg nach den Triumphen 2024 und 2025 zu gern als erstes Team den Gold-Hattrick in dem Wettbewerb perfekt machen würde, brennen die Kieler darauf, nach 2024 nicht die nächste titellose Spielzeit zu erleben.SID