Zur Sache ging‘s im Viertelfinale Schweiz – Schweden. © SEBASTIEN BOZON/AFP
Zürich/München – Wie immer in den letzten Minuten eines Spiels: Das Publikum in Zürich stimmte das Lied „Tornero“ an, das sich mit alleiniger Verwendung des Buchstabens „O“ gut singen lässt. Im achten Match der Eishockey-WM gelang dem Team des Gastgebers der achte Sieg – diesmal gegen einen Angstgegner, Schweden. Erstmals wurden die Skandinavier in einem K.o.-Spiel bezwungen – somit steht die Schweiz am Samstag (15.20 Uhr, Pro7 und MagentaSport) im Halbfinale gegen den Außenseiter Norwegen (hatte Lettland 2:0 bezwungen). Das andere Spiel: Kanada – Finnland (20 Uhr).
Die Schweiz mobilisiert für das Ziel des erstes WM-Goldes alles, was sie hat. Tennislegende Roger Federer tauchte vor dem Spiel in der Kabine auf, um ein Eishockey-Ritual zu übernehmen: Verlesen der „Starting Six“. Danach setzte sich der Tennisstar auf die Tribüne und sah ein Match, in dem seine Landsleute einen Rückstand verarbeiten mussten, aber Unterstützung bei den Schiedsrichtern fanden: Ein Tor, das das 2:0 für Schweden gewesen wäre, wurde nach Videosichtung zurückgenommen, NHL-Stürmer Timo Meier kam mit zwei Strafminuten (statt Ausschluss) für einen sehr üblen Kniecheck davon. Der getroffene Gegenspieler konnte nicht weitermachen.GÜK