IN KÜRZE

von Redaktion

Fassungslos: Lorena Wiebes. © Havana/dpa

Skandal beim Giro-Auftakt der Frauen

Ravenna – Der Giro der Frauen begann am Samstag mit einem Skandal in Ravenna: Die Niederländerin Lorena Wiebes wurde wenige Stunden nach ihrem Auftaktsieg disqualifiziert, musste das Rosa Trikot abgeben und war raus aus dem Rennen. Begründung der Jury: Wiebes‘ Rad war zu leicht. Um 20 Gramm, wie ihr Team danach mitteilte. Voller Unverständnis. „Laut Jury wog das Fahrrad 6,78 kg und unterschritt damit die von der UCI festgelegte Untergrenze von 6,8 kg“, hieß es in der Mitteilung: „Das Team hinterfragt die Gewichtskontrollen beim Giro. So gab es beispielsweise nach der Etappe einen Gewichtsunterschied von über 50 Gramm zwischen dem ersten und zweiten Wiegen von Wiebes‘ Rad.“ Die Jury zeigte sich aber zunächst unbeeindruckt: Zur Auftaktsiegerin wurde die Italienerin Elisa Balsamo aus dem deutschen Team Lidl-Trek erklärt.

Nach Tod: Familie spendet Gehirn von NHL-Star

Boston – Nach dem Tod von Claude Lemieux wird die Familie des früheren NHL-Stars sein Gehirn für die CTE-Forschung spenden. Die degenerative Gehirnerkrankung CTE (chronisch-traumatische Enzephalopathie) tritt als Folge häufiger Kopftraumata auf und kann nur postmortal festgestellt werden. Sie wurde schon bei mehr als 300 ehemaligen NFL-Footballern nachgewiesen. CTE kann das Verhalten und die Persönlichkeit verändern. Lemieux hatte sich am vergangenen Donnerstag mit 60 Jahren das Leben genommen. Als Spielerberater betreute er unter anderem den deutschen Nationalspieler Moritz Seider.

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