Mit Collins-Sohn über die Dörfer

von Redaktion

Zukunft bei 1860 weiter ungewiss – aber ein prominenter Name spielt vor

Mathew Collins mit seinem Vater Phil. © Screen

Keine einfachen Tage für Geschäftsführer Paula und Präsident Mang. © Wagner/Imago

Grätscht Mathew Collins bald für die Löwen durch die Gegend? © Screen

München – Die Uhr läuft gnadenlos – gegen die Löwen. Noch zwei Tage, bis Mittwoch um 17 Uhr, hat der TSV 1860 Zeit, 2,7 Millionen Euro für die Drittliga-Lizenz aufzutreiben. Am Sonntagnachmittag war es nach wie vor offen, ob der so stolze Altmeister von 1966 erneut (nach 2017) in die Viertklassigkeit abstürzt.

Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik gegen den Mutterverein – das ewige Duell geht in die nächste Runde. Die Fans (siehe Artikel daneben) bibbern um die Existenz der Sechzger, die Bosse schweigen. Weder Ismaik noch das Mang-Präsidium gaben über das Wochenende eine Wasserstandsmeldung heraus, die vielen Fans des TSV 1860 tappen weiterhin im Dunkeln. Immerhin: Nach Informationen unserer Zeitung wird miteinander gesprochen, eine Einigung steht jedoch in den Sternen.

Prominenz in Giesing

Ob 3. Liga oder die triste Viertklassigkeit – auf die Löwen wartet ein großer Name. Mathew Collins soll laut Informationen der Bild-Zeitung vor einem Wechsel zu den Sechzgern stehen. Wie unsere Zeitung erfuhr, soll die Ligenzugehörigkeit dabei keine große Rolle spielen, da Collins junior zunächst ein paar Tage Probetraining in Giesing absolvieren soll. Mathews’ Vater, Phil Collins, legte eine Weltkarriere hin, wurde mit Hits wie „Another Day in Paradise“ und „In the air tonight“ zu einer Musik-Ikone.

Mit wem der junge Collins noch aufspielen darf, steht derweil in den Sternen. Nach unseren Informationen haben nur wenige Löwen einen Vertrag für die Regionalliga. Ex-Geschäftsführer Christian Werner erklärte übrigens einst: „Kevin Volland wäre auch in der Regionalliga gekommen.“ Die 1860-Ikone dürfte das bald eher beweisen, als ihm lieb gewesen wäre bei der Sechzig-Rückkehr 2025.

Ob mit oder ohne Volland: Sollte Sechzig um 17.01 Uhr am Mittwoch offiziell Regionalligist sein, steht den Löwen eine bittere Zäsur bevor. Statt Profifußball-Club wäre 1860 offiziell ein Amateurverein. Auch im Hinblick auf Arbeitsplätze bei „Münchens großer Liebe“ müsste wohl abgerüstet werden.

Sechzig steht vor einer entscheidenden Woche. Dass Änderungen im Konstrukt 1860 München hermüssen, ist unbestritten. Dennoch wäre nach dem 3. Juni noch genügend Zeit, darüber zu diskutieren. Zunächst muss die Lizenz für die 3. Liga, und damit den Profifußball, gehalten werden. Ansonsten wird Mathew keinen einzigen „Day in Paradise“ in Giesing erleben.M. B. UCLES

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