IN KÜRZE

von Redaktion

Paris: 900 Festnahmen nach dem Titel

Paris – Nach den Ausschreitungen im Zuge der Feierlichkeiten nach dem Champions-League-Triumph von Paris Saint-Germain hat die französische Polizei fast 900 Menschen festgenommen. Das teilte Innenminister Laurent Nunez am Montag zwei Tage nach dem Finalsieg von PSG gegen den FC Arsenal mit. „Wir haben mehr als 890 Festnahmen“, sagte Nunez dem Sender France Inter. Dies entspreche einer Steigerung um 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als PSG das Finale von München gegen Inter Mailand gewann. Zudem seien fast 180 Polizeibeamte verletzt worden. FOTO: MATTIA/DPA

Kickers steigen in die dritte Liga auf

Würzburg – Die Würzburger Kickers haben nach vier Jahren die Rückkehr in den deutschen Profifußball geschafft und die Relegation gegen Lok Leipzig gewonnen. Die Franken von Trainer Michael Schiele gewannen am Abend vor heimischem Publikum mit 2:1 (1:0) und schafften nach dem 1:0-Sieg in Leipzig in der Vorwoche den Aufstieg in die dritte Liga. Für die Sachsen ist das Scheitern ein besonders bitteres, denn es ist nicht das erste Mal. Bereits 2020 und vor einem Jahr war der legitime Nachfolger des ersten deutschen Fußball-Meisters VfB Leipzig in seiner Regionalliga-Staffel Meister geworden, um im Anschluss die Relegation gegen Verl und Havelse zu verlieren.

Hütter will eine Vaterfigur sein

Frankfurt – Adi Hütter verriet gleich zu Beginn seiner Vorstellung die Ironie der Geschichte: Seine Verpflichtung als neuer Trainer des Bundesligisten Eintracht Frankfurt wurde auf Mallorca klargemacht – der Heimat seines Kurzzeit-Vorgängers Albert Riera. Nach einem Gespräch mit dem Frankfurter Sportvorstand Markus Krösche war die Rückkehr des Österreichers an den Main perfekt. „Ich hatte Angebote aus anderen Topligen, aber es war dann klar, dass ich wieder nach Frankfurt wollte“, berichtete der 56-Jährige am Montag: „Ich bin emotional sehr berührt. Als ich die Skyline gesehen habe, habe ich gedacht: ‚Adi, das ist der richtige Platz für dich.“ Hütter kehrt nach fünf Jahren zurück. Der Coach unterzeichnete einen Vertrag bis Sommer 2029 und übernimmt als Nachfolger von Riera. Seinen Ruf als „harten Hund“ relativierte Hütter: „Ich möchte ein Ansprechpartner und eine Vaterfigur sein.“FOTO: ARNOLD/AFP

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