Dachau: Neustart in der 2. Liga

von Redaktion

Dachaus Alexander King (li.) im Block-Duell. © Kehm/Imago

Dachau – Die Volleyballer des ASV Dachau werden in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga antreten. Die Entscheidung, sich aus dem Oberhaus zurückzuziehen, sei „in enger Abstimmung zwischen dem Führungsteam der Volleyballabteilung und dem Vorstand des Hauptvereins getroffen“ worden und „Teil einer langfristig angelegten Strategie zur nachhaltigen Weiterentwicklung“ des Standorts, teilte der Club am Dienstag mit. „Wir gehen einen Schritt zurück, um zwei nach vorne zu gehen. Diese Entscheidung ist nicht leicht, aber sie ist die richtige“, sagte Abteilungsleiter Denis Werner.

Kim Oszvald-Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga (VBL), bedauerte die Entscheidung, die gleichzeitig „angesichts der Rahmenbedingungen am Standort nachvollziehbar“ sei. Die Bundesliga sei insgesamt aber stabil aufgestellt und verzeichne „in zentralen Kennzahlen wie Zuschauerinteresse, Reichweite und wirtschaftlicher Entwicklung weiterhin eine positive Entwicklung“, betonte Oszvald-Renkema.

Für Dachau hätte „der Wegfall eines Hauptsponsors sowie die deutliche Reduzierung eines weiteren Engagements“ eine Kaderplanung auf Erstliga-Niveau „nur unter erheblichen Einschränkungen ermöglicht“, heißt es in der Mitteilung. Der Verein wolle sich nun „in den kommenden Jahren die Voraussetzungen erarbeiten, um perspektivisch in die 1. Bundesliga zurückzukehren und sich dort langfristig zu etablieren“. Dachau war 2023 in die Bundesliga aufgestiegen, in der abgelaufenen Saison hatte das Team als Zwölfter (von 15) sportlich den Klassenerhalt geschafft.SID

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