Sabalenka bricht ein

von Redaktion

Favoritin verliert zehn Spiele am Stück

Aryna Sabalenka war genervt von ihrem Spiel. © Valat/EPA

Paris – In aller Verzweiflung flüchtete sich Aryna Sabalenka in Galgenhumor. „Kennst du diese Räume, in die man einfach reingeht und alles kurz und klein schlägt?“, sagte die Weltranglistenerste in Richtung eines Journalisten nach ihrem bitteren Aus bei den French Open: „Wahrscheinlich werde ich den ganzen Tag dort verbringen und Sachen zerstören. Vielleicht hilft es, vielleicht auch nicht.“

Das 6:3, 5:7, 0:6 gegen die Russin Diana Schnaider im Viertelfinale von Paris hatte Sabalenka empfindlich getroffen, die Lust auf ihren Sport war ihr vergangen. „Ich möchte am liebsten sofort mit dem Tennis aufhören“, sagte Sabalenka: „Aber wir werden in ein paar Tagen sehen. Hoffentlich finde ich mental wieder zurück in die Spur.“

Sie hatte den ersten Satz gewonnen, konnte das Match unter windigen Bedingungen aber nicht vollenden. „Ich weiß nicht, warum sie das Dach offen gelassen haben. Aber wie kann ich mich beschweren, wenn fast das ganze Spiel über alles gut für mich lief“, sagte Sabalenka, die zehn Spiele in Folge gegen Schnaider verlor und ihren 400. Sieg auf der Tour verpasste.SID

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