Hainer-Gruß nach Madrid: Basta bei Olise
Kommt ein Angebot oder kommt keins? Für Herbert Hainer ist das: total egal. Denn der Präsident schickte am Wochenende aus der Oberpfalz Grüße ins gut 1600 Kilometer entfernte Madrid. Der „Bild“ sagte er: „Sollte uns Florentino Pérez ein Angebot schicken wollen – was bisher ja nicht der Fall ist –, kann er sich das sparen.“ Übersetzt heißt das für den Fall des von Real umgarnten Michael Olise so klipp und klar, dass es sowohl in Deutschland als auch in Spanien verstanden wird: Basta!
Schon die Worte, die in den vergangenen Wochen von den Bayern-Bossen geäußert wurden, waren eindeutig, Hainer legte nun noch einen drauf. Und er nutzte die Gelegenheit auch, um daran zu erinnern, dass Olise – 2024 für 53 Millionen Euro von Crystal Palace gekommen – „noch einen langen Vertrag“ hat. Bis 2029 ist der Flügel-Star gebunden, „und wir sind kein Verkäuferverein“, stellte Hainer klar. Olise, der am kommenden Dienstag mit Frankreich in die WM startet, gilt als unverkäuflich. Und dennoch dürfte Real-Boss Pérez erst aufgeben, wenn er es versucht hat. Die Bayern richten ihren Fokus derweil auf Käufe – und nicht Verkäufe. So fanden am gestrigen Montag Verhandlungen über einen Transfer von Wunschspieler Ismael Saibari statt. Im Fall des 25 Jahre alten Offensivspielers geht es mit der PSV Eindhoven um die letzten Details. Als Ablöse stehen rund 50 bis 60 Millionen Euro im Raum.HLR, PK/FOTO: WARMUTH/DPA