Ein Tempel für Dramen

von Redaktion

Der Argentinier Jorge Valdano traf 1986 zum 2:0 gegen Deutschland. Endstand: 3:2. © dpa

Im Aztekenstadion eröffnen Mexiko und Südafrika die WM; rechts: Pelé 1970 mit Sombrero. © Muzi/dpa

Das legendäre Aztekenstadion in Mexiko City wird am Donnerstag zum dritten Mal eine Endrunde eröffnen. Der Fußball-Tempel 2200 Meter über dem Meeresspiegel hat schon einige große Geschichten geschrieben. Am 31. Mai 1970 wurde die erste Gelbe Karte im Fußball gezückt. Ein paar Tage später ereignete sich vor über 100.000 Zuschauer das Jahrhundertspiel zwischen Deutschland und Italien (3:4). Auch ein Jahrhunderttor wurde erzielt: Diego Maradona traf 1986 gegen England mit der „Hand Gottes“.

Sportlich abseits des Balls bleibt einer der großen Momente Bob Beamons Weitsprung-Weltrekord 1968 bei Olympia (8,90 Meter). Auch ein Papst war schon da. Im Januar 1999 hielt Papst Johannes Paul II. eine Andacht vor über 100.000 Menschen.

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