Bei seiner Einreise in die USA wurde auch der irakische Stürmer Aymen Hussein stundenlang von den Behörden festgehalten. Wie ein Vertreter des irakischen Olympischen Komitees, der dem Team nahesteht, berichtet, musste der Angreifer nach seiner Ankunft am Flughafen O’Hare in Chicago fast sieben Stunden lang Verhöre über sich ergehen lassen. Angeblich wurde dabei auch Husseins Mobiltelefon kontrolliert. Für einen anderen Teamangehörigen nahm die Reise ein deutlich härteres Ende. Der Fotograf der irakischen Nationalmannschaft, Talal Salah, soll sogar mehr als zehn Stunden festgehalten worden sein. Anschließend verweigerten ihm dann die US-Behörden die Einreise.BLONDEAU/IMAGO