Das Fan-Bündnis „Unsere Kurve“ hat die WM als „Paradebeispiel für Ausgrenzung und kommerzielle Vereinnahmung“ kritisiert. „Diese WM führt den Gedanken eines offenen Turniers für alle ad absurdum“, sagte Sprecher Thomas Kessen. Der 1. Vorsitzende Jost Peter erklärte: „Während die Fifa-Fans und Aktiven das Recht auf freie Meinungsäußerung im Stadion systematisch beschneidet, nutzen die Regierungen der gastgebenden Länder die Bühne schamlos für geopolitische PR und nationalen Pathos. Diese Doppelmoral ist für uns unerträglich.“ Das Bündnis führte in seiner Erklärung mehrere Kritikpunkte auf: unter anderem Einreiseverbote und lokale Gesetzgebung bezüglich sexueller Orientierung.FOTOSOKOLOW/DPA