Rudi macht die Tür auf

von Redaktion

Großes Herz für die Fans: Rudi Völler im DFB-Camp. © Gambarini/dpa (2)

Glücklich: Anna aus Colorado mit ihren drei Kindern – alle sind DFB-Fans. © Privat

Zum Glück hat sich die Anreise gelohnt: Drei Stunden pro Weg seien sie gefahren, erzählt Familienmutter Anna aus Colorado, die mit ihren drei Kindern extra nach Winston-Salem fuhr, weil dort die Nationalmannschaft am Dienstag trainierte. Der Haken: Das Training war nur für Medien 15 Minuten geöffnet, Fans durften nicht zuschauen. „Wir hatten Glück und durften trotzdem rein“, erzählt Sohn Finn stolz. Die Familie stammt ursprünglich aus Wolfsburg, ist aber vor ein paar Jahren in die Staaten gezogen. Größter Fußballfan ist Finn, der stolz seine Autogramm-Ausbeute präsentiert. Die fiel jedoch geringer aus als erhofft: Eigentlich ist der 11-Jährige großer Fan von Florian Wirtz, der Spieler kam aber nicht bei der wartenden Familie vorbei. Also übernahm Sportdirektor Rudi Völler kurzerhand die Fanbetreuung und unterschrieb auf den Trikots der Kinder. Er spricht zwar normalerweise eine etwas andere Generation an, die Familie hat sich trotzdem gefreut.

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