Gute Ideen: Co-Trainer Mads Buttgereit. © Gambarini/dpa
Winston-Salem – Gary Lineker war angewidert. „Der schlechteste Freistoß in der Geschichte der WM“, schimpfte Englands Stürmer-Idol über „deutsche Ineffizienz“. Der Stolpertrick von Thomas Müller 2014 gegen Algerien geriet zur Lachnummer – nun sollen ruhende Bälle zum Schlüssel werden.
„Wir erwarten“, sagt Julian Nagelsmann, „dass Standards eine noch größere Bedeutung zukommen wird.“ Der englische Meister Arsenal hat mit Standardtoren einen Trend gesetzt, zudem sind „die klimatischen Bedingungen extrem“, so Nagelsmann, „da kann eine Standardsituation ein Dosenöffner sein“.
Trainiert werden die Situationen von Co-Trainer Mads Buttgereit. Was das wert ist, zeigte das schnellste Tor der Länderspielgeschichte durch Florian Wirtz im März 2024 gegen Frankreich vom Anstoß weg. Nachahmung erwünscht.