Wut und Trauer auf den Straßen Mexikos. © MARTINEZ/AFP
Mexiko-Stadt – Beim WM-Gastgeberland Mexiko bereitete die Sicherheitslage vor dem Auftaktspiel am Donnerstagabend deutscher Zeit große Sorgen. Zurecht, wie sich herausstellte. Rund um das Aztekenstadion spielten sich teilweise chaotische Szenen ab. Viele wütende Demonstranten (größtenteils aufgrund der hohen Drogenkriminalität im Land) machten den Sicherheitskräften das Leben schwer.
Zudem hatten tausende demonstrierende Lehrer den Zugang zum Azteken-Stadion in Mexiko blockiert. Staatschefin Claudia Sheinbaum kritisierte den Protest für höhere Lehrergehälter kurz vor der WM als „Provokation“. In der Folge richtete die Polizei in einem Umkreis von 1,6 Kilometern um das Azteken-Stadion eine Sicherheitszone ein. Mehrere Demonstranten durchbrachen die Absperrungen gewaltsam.