Bonn, Passau – Der Sportbeauftragte der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, der Passauer Bischof Stefan Oster, hofft auf die Weltmeisterschaft als weltweit verbindendes Ereignis. „Gerade in einer Zeit, die von Kriegen, gesellschaftlichen Spannungen und wachsender Polarisierung geprägt ist, kann der Sport Räume der Begegnung öffnen und Brücken über Grenzen, Sprachen und Kulturen hinweg bauen“, sagte Oster. Gleichzeitig werfe ein solches Massensportevent Fragen zu sozialer Gerechtigkeit, Teilhabe und dem Umgang mit Ressourcen auf, erklärte der Passauer Bischof. Der Fußball dürfe nicht auf wirtschaftliche Interessen reduziert werden.