Kein Geheimfavorit mehr: Hakimi & Marokko. © WEISS/AFP
New Jersey – Den Fußball in Marokko kannte PSG-Star Achraf Hakimi nur aus Erzählungen, geboren wurde er in Madrid – und doch entschied sich Hakimi für das Heimatland seiner Eltern. Auch Real Madrids Brahim Díaz kam in Europa zur Welt, läuft aber für die marokkanische Nationalmannschaft auf.
Als erstes afrikanisches Land in der WM-Geschichte erreichte Marokko vor vier Jahren das Halbfinale. „Warum sollten wir nicht noch besser spielen als in Katar?“, fragte Hakimi in einem Interview mit dem französischen Sportmagazin „Onze Mondial“ und kündigte an: „Wir sind bereit, große Dinge zu erreichen.“ In der Weltrangliste schob sich Marokko mittlerweile auf Platz sieben vor – und liegt damit auch vor der deutschen Mannschaft. Mit dem Auftakt am Sonntag gegen Brasilien steht direkt ein wegweisendes Spiel an.