So gut, dass er sogar als Graffiti-Inspiration dient: Mexikos Raul Jiménez traf zum 2:0-Endstand gegen Südafrika. © Pisarenko/dpa
Mexiko-Stadt – Als Raúl Jiménez (35) ausgerechnet per Kopf den 2:0-Auftaktsieg seiner Mexikaner über Südafrika besiegelte, kamen dem Stürmer die Tränen. Ihm wurde nämlich klar: Das hier ist nicht selbstverständlich.
2020 hatte sich der Kicker der Wolverhampton Wanderers bei einem Zweikampf mit Arsenals David Luiz schwer am Kopf verletzt, Jiménez erlitt einen Schädelbruch sowie Verletzungen am Gehirn und musste notoperiert werden.
Er fand nicht nur zurück ins Leben, sondern auch zurück auf den Rasen. „Ich freue mich, diesen Traum leben zu dürfen“, so Jiménez. Sein auffälliges Stirnband, das an eine verrutschte Augenklappe erinnert, hatte er da schon abgelegt. Das Polster an der rechten Schläfe schützt seine Narbe.