„Einfach eine Herzensangelegenheit“

von Redaktion

Pünktlich zum Turnierstart verlängert Ralf Rangnick als Österreichs Teamchef

Wie weit geht es für Österreich um Alaba? © DPA

Bleibt am Steuer: Ralf Rangnick. © Hochmuth/dpa

Santa Clara – Als die Hängepartie endlich offiziell beendet war, atmete auch Ralf Rangnick durch. „Es ist mir einfach eine Herzensangelegenheit. Das ist die richtige Entscheidung“, kommentierte der 67-Jährige im sonnigen Santa Barbara seine langersehnte Vertragsverlängerung als Teamchef Österreichs. Viel war in den vergangenen Tagen über seine Zukunft spekuliert worden, kurz vor dem WM-Auftakt sorgte der deutsche Erfolgstrainer nun für Klarheit – und könnte seiner Mannschaft damit einen zusätzlichen Schub verleihen.

Denn die Rangnick-Frage hatte die Vorbereitung Österreichs auf die erste WM-Teilnahme seit 1998 bestimmt, mit seinem Bekenntnis zum ÖFB-Team bis zur EM 2028 beseitigte er die größte Ablenkung abseits des Platzes nun selbst. „Ich bin froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe“, sagte Rangnick dem ORF: „Das ist für mich auch wichtig, damit ich mich voll und ganz auf meine Spieler und unser Turnier hier konzentrieren kann.“

Höchste Zeit, denn bereits am Mittwoch (6.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) ist Österreich zum Auftakt gegen Jordanien in Santa Clara gefordert. Sein Vorhaben, vor dem WM-Start alle offenen Fragen zu beantworten, setzte Rangnick auf den letzten Metern in die Tat um. Bei seiner Entscheidung, den auslaufenden Vertrag zu verlängern, hätten „viele Faktoren“ eine Rolle gespielt, erklärte er. Wichtig sei ihm vor allem gewesen, dass auch seine Mitarbeiter „an Bord“ bleiben.

„Es ist ein wichtiges Signal für Geschlossenheit und gemeinsame sportliche Ziele. Die nun geschaffene Klarheit ist insbesondere für die Mannschaft von großer Bedeutung“, sagte der ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzende Josef Pröll. Dass Rangnick sich für Österreich entschieden habe, zeige, „welchen Stellenwert dieses Projekt für ihn hat“.

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