Uninteressant? Uefa zieht Zorn auf sich

von Redaktion

Stolz: Ein Fan aus Haiti. © Setterfield/AFP

Fußballverbände aus Afrika, Asien und der Karibik haben Kritik von Uefa-Präsident Aleksandar Ceferin an der WM mit 48 Nationen wegen „uninteressanter Spiele“ zurückgewiesen. „Für unsere Länder ist kein WM-Spiel bedeutungslos“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Senegal, Kap Verde, Curaçao, Usbekistan, Haiti und der Demokratischen Republik Kongo sowie deren Unterstützern Algerien, Tunesien, Marokko, Ägypten, Ghana, Elfenbeinküste und Südafrika. Damit reagierten die WM-Teilnehmer auf Aussagen von Ceferin. Der Slowene hatte jüngst auf einer Pressekonferenz in Ljubljana erklärt, dass die Ausweitung der WM auf 48 Teilnehmer dem Fußball nicht guttue, weil „viele Spiele völlig uninteressant“ seien. Und weiter: „Andererseits ermöglicht sie auch kleineren Ländern die Teilnahme und lässt sie die Atmosphäre der Weltmeisterschaft spüren, was sehr wichtig ist.“ Gegen diese Kritik wehren sich nun die 13 Verbände.

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