Jetzt nicht mehr nach Jubeln zumute: Nach nur einer Niederlage bei der WM ist Sabri Lamouchi seinen Job als tunesischer Nationaltrainer los.
Hat jetzt das Sagen: Hervé Renard. © Finistre/AFP
Monterrey – Noch in der Nacht verließ Sabri Lamouchi niedergeschlagen das noble InterContinental Presidente in Monterrey. Die krachende 1:5-Pleite gegen Schweden kostete den Trainer von Tunesien den Job – nach nur einem WM-Auftritt.
Die Nordafrikaner präsentierten nach dem Blitz-Rauswurf ganz schnell Ersatz: Der erfahrene Hervé Renard soll die „Adler von Karthago“ ab sofort zum Fliegen bringen. Der 57 Jahre alte Franzose werde zunächst „bis zum Ende der Weltmeisterschaft die Leitung der Nationalmannschaft übernehmen“, teilte Moez Nassari, Präsident des tunesischen Fußballverbands (FTF), mit.
Renard sollte bereits am Dienstag die erste Trainingseinheit des Teams um die Bundesliga-Profis Rani Khedira (1. FC Union) und Ellyes Skhiri (Eintracht Frankfurt) im Rayados Training Center im mexikanischen Monterrey leiten.