Deutscher Topsegler: Philipp Buhl (Ilca 7). © dpa
Kiel – Kiel will seine Olympia-Tauglichkeit noch einmal nachdrücklich unter Beweis stellen. „Die Kieler Woche wird einmal mehr zeigen, dass Kiel-Schilksee auch für olympische Segelwettbewerbe der Zukunft bestens geeignet wäre“, sagte Organisationsleiter Dirk Ramhorst vier Tage vor der Eröffnung der 132. Auflage.
Hintergrund ist der nationale Wettbewerb um die deutsche Kandidatur für Olympische Spiele 2036, 2040 oder 2044. Nach dem Rückzug Hamburgs sind noch München, Köln/Rhein-Ruhr und Berlin im Rennen. Der DOSB entscheidet am 26. September über die Bewerbung. Als Segelstandort konkurriert Kiel mit Rostock-Warnemünde.
Sportlich hat Kiel beste Argumente: Bei der weltgrößten Segelveranstaltung werden vom 20. bis 24. Juni sechs der zehn olympischen Segeldisziplinen auf der Förde ausgetragen. Zahlreiche deutsche Topsegler gehen dabei an den Start, darunter der dreimalige Olympiateilnehmer und Ilca-EM-Zweite Philipp Buhl, Ilca-Talent Ole Schweckendieck sowie die 470er-Vizeweltmeister Simon Diesch und Anna Markfort.
19 Medaillengewinner starten bei der Kieler Woche. Zu den Höhepunkten zählen die Deutsche Seesegelmeisterschaft Inshore („Viking Challenge“) und die WM der früheren Olympia-Klasse Flying Dutchman.DPA