Was mal gesagt werden muss: Musikalisch ist das hier eine Toptop-WM – wobei wir nicht das offizielle Gedudel meinen oder die Showauftritte aktueller Stars rund um die Eröffnungsfeiern. Nein, Musik liegt in der Luft, weil die Namen von WM-Städten identisch sind mit famosen Songtiteln. In einem Finale der Lieder könnten San Francisco und New York stehen. „If you‘re going to San Francisco“, der Flower-Power-Hit von Scott MacKenzie gegen Frank Sinatra und „New York, New York“. Dann müsste aber Randy Newman („We Love L.A.“) schon im Halbfinale ausscheiden, ebenso Bruce Springsteen, der die Straßen von „Philadelphia“ besingt. Überhaupt: Los-Angeles-Musik gibt‘s reichlich: „L.A. Goodbye“ (Secret Service, eine schwedische Gruppe), „L.A. Woman“ (The Doors) oder „L.A. International Airport“ (Susan Raye). Den Riecher für die Fußball-WM 2026 hatte der Bandleader Les Humphries bereits in den 1970er-Jahren. Er kommt doppelt auf unsere Playlist: „Mexiko – Mexiko-o-oho“ (singen Sie schon mit?) und „Kansas City – ohohoho – Kansas City – ohohoho“ waren zwei richtige Knaller (zu einer Zeit, als noch Jürgen Drews den Les Humphries Singers angehörte). In Kansas City steht eines der WM-Stadien – und vier Nationalteams haben dort ihr Basislager aufgeschlagen. Nicht vergessen wollen wir Udo Jürgens („Ich war noch niemals in New York… lief nie durch San Francisco in zerriss‘nen Jeans“) – er bringt WM an der Ost- und Westküste zusammen. Außerdem ist zu erwähnen, dass sich nach der Stadt Boston eine Band benannt hat, die sehr erfolgreich wurde („More Than a Feeling“). Wenn wir uns an den WM-Städtesongs sattgehört haben, weichen wir aus auf die US-Staaten und beginnen mit „Massachusetts“ von den Bee Gees.