In der Heimat ließ Luis Diaz einen Kunstrasenplatz erbauen. 150 Kinder trainieren dort. © FCB/51
Treffer zum Auftakt: Die Familie feierte Luis Diaz. © Estrella/AFP/Llano/dpa
Daheim in Barrancas wurde der TV aufgebaut, alle waren da. Onkel Gabriel, Papa Mane, der für seinen Sohn vor dem Anpfiff betete, Tanten, Cousins: Der Fanclub von Luis Diaz ist groß. Und gelingt dem Star des Hauses zum WM-Einstand gegen Usbekistan (3:1) gleich ein Treffer, gibt es kein Halten mehr. Ein ganzes Land feiert den Helden, der es aus der Kleinstadt im Nordosten Kolumbiens zum FC Bayern und auf die große Bühne des Weltfußballs geschafft hat. Aber Diaz (29) hat auch nicht vergessen, wo er herkommt. Nicht umsonst liegt dort, wo er einst seine ersten Bälle kickte, eine echte Fußball-Oase. 150 Kinder trainieren täglich auf dem von Diaz erbauten Kunstrasenplatz – und träumen von „Luchos“ Weg.HLR