WM DAHEIM

Messi, Kane & Co. nicht gut genug

von Redaktion

„Ach, hätte ich doch…“. Dieser frustrierte Stoßseufzer entfuhr mir bei dieser WM bereits mehrfach, wenn Spieler X oder Y doppelt oder dreifach seine Tore bejubelte. Zur Erklärung: Ein populäres Fußball-Fachmagazin bietet schon seit vielen Jahren ein Online-Manager-Spiel an. So bekamen selbst die Weltmeisterschaften in Russland oder Katar einen ganz eigenen Reiz. Und wer wollte nicht schon immer mal mit 70 Millionen ein Team aus 15 (vermeintlichen) Weltstars zusammenstellen? Dank schlauer Urlaubsplanung hatte ich viel Zeit, mir eine Mannschaft zu bauen, die selbstredend unschlagbar sein sollte. Ob Messi, Haaland, Mbappé oder Kane. Sie alle waren vor Beginn der WM nur kurzzeitig Teil meines virtuellen Kaders und fanden dann doch nicht die Gnade meines ausgeprägten Fußball-Sachverstandes. Besondere Spieler sollten her. So entschied ich, dass es bessere Punktesammler im schier unfassbar großen Teilnehmerfeld dieser XXL-WM gibt. Schließlich wollte ich bereits am ersten Vorrundenspieltag eine unmissverständliche Botschaft an meine Manager-Konkurrenten senden. Ein vergebliches Unterfangen, wie sich nun bedauerlicherweise herausgestellt hat.DIRK DÖRMANN

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