Nationaltrainer Sebastian Beccacece. © Kontras/EPA
Kansas – Nationaltrainer Sebastián Beccacece versammelte seine ratlosen Spieler im Kreis, hob den linken Zeigefinger und stimmte Ecuadors enttäuschtes Team mit einer leidenschaftlichen Rede auf den Schlagabtausch mit der Fußball-„Großmacht“ Deutschland ein. Selbst 28 (!) Torschüsse hatten den Südamerikanern beim verrückten 0:0 gegen den Fußball-Zwerg Curacao nicht zum ersten WM-Treffer gereicht – nun muss der Bann ausgerechnet gegen Rekordtorhüter Manuel Neuer gebrochen werden.
Ein Sieg gegen die nach dem feststehenden Gruppensieg selbstbewusste DFB-Elf ist für Ecuador nach dem zweiten Spiel ohne eigenen Treffer Pflicht. „Es ist noch nicht vorbei, es gibt noch eine Chance“, sagte Beccacece kämpferisch: „Wir sollten nicht an uns zweifeln. Solange wir noch im Rennen sind, werden wir alles geben.“