Schmerzhaft: Nico Schlotterbeck knickte um, musste behandelt werden und anschließend raus. © Hassenstein/AFP
Toronto – Nico Schlotterbeck quälte sich in seinen Badelatschen wie ein alter Mann aus seinem Sitz auf der Ersatzbank und zeigte etwas zögerlich die Jubelfäuste, als seine Mitspieler nach dem Siegtor von Deniz Undav wie wild durcheinanderhüpften. Bei der „Welle“ vor den deutschen Fans in Toronto war der Innenverteidiger zwar wieder etwas agiler mittendrin, doch die folgenden Worte des Bundestrainers trübten die Freude über den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde.
Droht Schlotterbeck gar das WM-Aus? Noch nicht abzusehen. Der für die Nationalmannschaft so wichtige Abwehrspieler von Borussia Dortmund habe „eine Innenbandverletzung im Sprunggelenk. Da müssen wir die Bildgebung abwarten, es sah nicht so gut aus – leider“, sagte Julian Nagelsmann: „Es war aller Ehren wert, dass er bis zur Pause durchgehalten hat.“