Showdown in Boston!

von Redaktion

13 mögliche Gegner: So geht es für den DFB im Sechzehntelfinale weiter

Nagelsmann bei der Rückkehr. © Gambarini/dpa

Toronto – Auf nach Boston! Nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste ist der DFB-Elf Platz eins in Gruppe E nicht mehr zu nehmen. Damit tritt der viermalige Weltmeister im Sechzehntelfinale am 29. Juni (22.30 Uhr) in Foxborough bei Boston gegen einen Dritten an. Dieser kommt aus den Gruppen A, B, C, D oder F. Noch gibt es 13 (!) mögliche Gegner für das erste deutsche K.o.-Spiel bei einer WM seit dem Finale 2014. Das Fifa-Reglement sieht für die Festlegung aller Duelle einer Mannschaft mit einem Dritten 495 (!) Kombinationsmöglichkeiten vor.

Für Deutschland ist die Lage fast schon übersichtlich. In der Gruppe A könnten Südkorea, Tschechien oder Südafrika noch Dritter werden. In der Gruppe B gilt dies für die Schweiz, Bosnien und Herzegowina sowie Katar. Aus der Gruppe C sind Brasilien, Marokko oder Schottland mögliche Dritte, aus der Gruppe D Australien und Paraguay. Und in der Gruppe F kämen noch Schweden oder Japan infrage.

Der Bundestrainer bleibt locker. „Es kommt eine gute Mannschaft auf uns zu – mal früher, mal später.“ Spätestens im Achtelfinale. Dort wartet in Philadelphia am 4. Juli (23.00 Uhr) möglicherweise der Erste der Gruppe I mit Frankreich, Norwegen und Senegal. Die weitere Reise ginge fürs Viertelfinale (9. Juli/22.00 Uhr) zurück nach Foxborough. In der Vorschlussrunde müsste die DFB-Auswahl in Arlington ran (14. Juli, 21.00 Uhr), das Finale steigt am 19. Juli (21.00 Uhr) in East Rutherford nahe New York. Dort findet am Donnerstag (22.00 Uhr) auch das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador statt.

Was Julian Nagelsmann nun überlegen muss: Mit dem kurzen Abstand zum zweiten Spiel ist im dritten vielleicht Belastungssteuerung angesagt. „Wir werden das im Trainerteam diskutieren“, kündigte er an. „Ich halte nichts davon, alles komplett zu wechseln. Wir müssen im Rhythmus bleiben.“ Jedoch bietet es sich an, den Teamgeist zu stärken und Spielzeiten an die Feldspieler zu verteilen, die außer ihrer Freude über die Leistung der anderen noch nichts beitragen konnten: Malick Thiaw, Pascal Groß, Angelo Stiller, Assan Ouedraogo, Maximilian Beier und Nick Woltemade. Und mit Oliver Baumann gibt es einen Torhüter, bei dem Nagelsmann in der Schuld steht.GÜNTER KLEIN

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