Polarisiert: Rüdiger steht ab jetzt im Fokus. © Burston/AFP
Winston-Salem – Antonio Rüdiger verließ nach der Rückkehr aus Toronto den Charterflieger mit dem zweijährigen Sohn von Nico Schlotterbeck auf dem Arm. Und wegen der Verletzung des Dortmunders wird der einstige Abwehrchef jetzt auch bei der WM wieder mehr Verantwortung tragen müssen. Darauf, dass ihn dabei auch anhaltende Kritik im Internet begleiten wird, ist der 33-Jährige eingestellt – und weiß damit umzugehen.
„Ich bin kein Kind von Traurigkeit, ich respektiere Meinungen, aber seriöse Meinungen“, sagt Rüdiger, der oft sogar kübelweise mit Hass überschüttet wird. Manchmal sei „schlechte auch gute Presse“. Aber der Hass? „In der Social-Media-Welt bin ich der Buhmann, das ist für mich okay.“ In den Stadien würden seine Tacklings auch gefeiert. Also: „Lassen wir Social Media Social Media bleiben – und wir bleiben in der realen Welt.“