Es wird heiß! Zu heiß?

von Redaktion

Triathlon, Tennis & Co. bei bis zu 40 Grad

In Bad Homburg drohen 40 Grad. © Schulz/dpa

Viel an: Max Verstappen. © Makovec/AFP

Der Asphalt am Main wird glühen: Jonas Hoffmann & Co. erwartet beim Ironman in Frankfurt extreme Hitze. © Beier/Imago

München – Die Gluthitze im Land brachte auch Eva Lys gehörig ins Schwitzen. Profitennis, ächzte die 24-Jährige Anfang der Woche, fühle sich bei 32 Grad „nach einem fragwürdigen Lebensentwurf an“. Am Wochenende drohen in Bad Homburg sogar Temperaturen um die 40 Grad. Gespielt werden soll trotzdem. Auch andernorts steht der Spitzensport nicht still. Das Leichtathletik-Meeting in Ratingen soll ebenso stattfinden wie die Deutschen Meisterschaften der Radprofis in Thüringen, der Ironman in Frankfurt oder das Formel-1-Rennen in Spielberg. Doch ist Leistungssport bei solchen Bedingungen verantwortungsbewusst umsetzbar?

„Jein“, sagt Hitze-Expertin Andrea Nakoinz: „Für die meisten Menschen in Deutschland kommen wir da gerade ganz klar an die Grenze.“ Besonders die „schwüle Hitze“ habe ein Ausmaß, das wir „in Deutschland nicht gewohnt sind“. Kollabierende Läuferinnen, taumelnde Tennisspieler, sogar Todesfälle: In der jüngeren Vergangenheit sind hitzebedingte Zwischenfälle bei Sport-Ereignissen immer häufiger in die Öffentlichkeit gelangt.

In Bad Homburg setzt der Veranstalter auf Kühlschläuche, Eis und jede Menge Flüssigkeitszufuhr auf den Courts. Abgesagt wurde hingegen der für Sonntag geplante Halbmarathon in Hamburg. „Nach sorgfältiger Analyse der Wetterlage“, teilten die Veranstalter mit, musste die Entscheidung getroffen werden.

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