Heißblütig: Die Fans in Sarajevo feierten den Erfolg ihrer Mannschaft in Seattle. © Durgut/dpa
Seattle – Als die Nachricht von historischer Tragweite die Helden um Edin Dzeko erreichte, überschlugen sich in der Heimat längst die Schlagzeilen. In Bosnien und Herzegowina werde „Samba getanzt“, titelten die Medien euphorisch mitten in der Nacht. Die Fanzone in Sarajevo spielte verrückt. Mit dem Einzug in die K.o.-Phase hat Bosnien Geschichte geschrieben – auch dank den echten Samba-Tänzern.
Durch Brasiliens Sieg gegen Schottland (3:0) und das eigene 3:1 gegen Katar gehört Bosnien mit vier Punkten und einer Tordifferenz von -1 schon jetzt sicher zu den besten acht Drittplatzierten. „Wir sind hier als komplette Underdogs hergekommen, die versuchen, etwas Großes zu erreichen. Und das wird nun wahr“, sagte Trainer Sergej Barbarez.