Zverevs neue Leichtigkeit

von Redaktion

Plötzlich Rasenspieler: Alexander Zverev. © Walton/dpa

London – Vor seiner Rückkehr auf den „heiligen Rasen“ zog es Alexander Zverev in die malerischen Alpen. Im Luxushotel Stanglwirt bei Kitzbühel entspannte der French-Open-Sieger mit Partnerin Sophia Thomalla und den beiden Dackeln Mishka und Buba. Nach dem erlösenden Triumph in Paris strahlt der 29-Jährige nach außen eine neue Form der Gelassenheit aus. Eine Ruhe, die ihm jetzt helfen soll, in Wimbledon mit seinem ungeliebten grünen Untergrund Frieden zu schließen.

„Ich finde, dass ich mich auf Rasen recht gut gefunden habe“, gab sich Zverev vor dem am Montag beginnenden Klassiker an der Church Road optimistisch. Beim Heimspiel in Halle/Westfalen hatte der Tokio-Olympiasieger lange seine starke Form unterstrichen, erst im Halbfinale bremsten ihn eine Fehlfunktion seines Insulinsensors und Rückenprobleme gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz aus: Boris Becker schwärmte: „Ich habe ihn noch nie so stark auf Rasen gesehen wie jetzt in Halle.“

Vielleicht die Chance auf das Ende seiner Hassliebe mit Wimbledon. Doch der Weg ist weit. Zumal auch der Italiener Jannik Sinner nach seinem sensationellen Aus bei den French Open wieder voll angreifen wird.SID

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