Ein Vulkan und 26 Krieger

von Redaktion

Gefühlseruption bei Ecuadors Trainer

Herzen erreicht: Ecuador-Coach Beccacece. © Weiler/dpa

New Jersey – Bei Sebástian Beccacece entlud sich etwas, sein innerer Vulkan hatte 90 Minuten gebrodelt. Emotional stürmte er zu seiner Familie auf die Tribüne. Der 2:1-Sieg über die DFB-Elf hatte sein Team in die K.o.-Runde gebracht – und Ecuadors Trainer den Job gerettet. „Das ist unser größter WM-Sieg überhaupt“, jubelte der Argentinier. Ecuador habe „eine Fußballgroßmacht in einem historischen Spiel besiegt“.

Noch tags zuvor hatte der 45-Jährige über mangelnde Wertschätzung geklagt und eingeräumt, nie die Herzen aller Fans erreicht zu haben. Nun rief er zur Geschlossenheit auf: „Ich bin dem Volk Ecuadors zutiefst dankbar.“ Beccacece lobte seine „26 Krieger“ und gab mutig das Viertelfinale als WM-Wunschziel aus. „Ich weiß nicht, wozu diese Mannschaft am Ende fähig ist. Was ich weiß, ist, dass wir jedes Spiel so bestreiten, als wäre es unser letztes.“

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