Leon Goretzka wurde schnell stutzig. Mit einem Becher in der Hand war der Nationalspieler über den Parkplatz des WM-Stadions in East Rutherford gelaufen, er wollte nach dem 1:2 gegen Ecuador im letzten Gruppenspiel nur in den Bus und weg – aber er brauchte zwei Anläufe: Zunächst stieg er fälschlicherweise in den „Partybus“ des euphorisierten Gegners. Immerhin konnte er sich so kurz wie ein Sieger fühlen, denn er blickte dort wohl in viele glückliche Gesichter. Goretzka drehte noch im Fahrerbereich um, bog links um die Ecke und stieg ins richtige Gefährt. Die beiden blauen Hyundai-Busse, optisch durchaus sehr ähnlich, aber jeweils mit Flagge und riesigem Landesnamen bedruckt, standen direkt nebeneinander.