Houston – Ein Spiel kann „wild“ sein, ein Gegner „unberechenbar“ und „unorthodox“ – so weit, so normal. Bastian Schweinsteiger hat diese Zuschreibungen vor dem DFB-Spiel gegen die Elfenbeinküste auf den „afrikanischen Fußball“ angewendet. Der ivorische Trainer Emerse Faé reiht sich nun in die Schar der Kritiker ein und sagt: „Das ist traurig. Wir könnten es rassistisch nennen.“
Schwere Vorwürfe, die Schweinsteiger nicht auf sich sitzen lassen möchte: „Ich habe über Fußball gesprochen, nicht über Menschen. Das ist eine Fußballanalyse. Nicht mehr und nicht weniger“, wurde er in einer von der ARD auf Anfrage verbreiteten Stellungnahme zitiert. „Wenn sich Emerse Faé direkt mit Bastian austauschen würde, wäre sein Verdacht in kürzester Zeit revidiert“, sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky.