Was man gerade aus der Heimat hört: dass es heiß ist. Heißer als hier in den USA, wo die bedrückende Schwüle um diese Jahreszeit Standard ist. Ob in Deutschland Ventilatoren gerade wieder Mangelware sind? Amerika hat eine hohe Klimaanlagen-Kompetenz. Von den USA lernen heißt, nicht mehr unnötig schwitzen zu müssen. Hier eine Supermarktsichtung, nahe an der Kasse, wo die Sachen liegen, bei denen man sich denkt: Ach, könnte ich doch mitnehmen. Großartig: der tragbare persönliche Luftkühler. Spendet arktische Luft, lässt uns den Hauch der Freiheit spüren. Die Hände, die vor der Elektrifizierung des Lebens mit dem Fächer wedeln mussten, bleiben frei. Der Kühler, den man um den Hals tragen kann wie ein WM-Fußballer bei der Platzbegehung seine Kopfhörer, hält sechs Stunden und ist wiederaufladbar. Und: In mancherlei Hinsicht ist das amerikanische Leben doch noch preiswert: 28,94 Dollar (25,41 Euro) – auf dem Air-Cooler-Zweitmarkt in Deutschland würde wohl ein Vielfaches geboten.GÜNTER KLEIN