Iran: Erhobenen Hauptes raus

von Redaktion

Seattle – Irans Kapitän Mehdi Taremi war aufgewühlt. Nach dem 1:1 gegen Ägypten packte er seine Gefühle in deutliche Worte. „Kleinigkeiten entscheiden die Spiele. Da sind Erholung und ein freier Kopf wichtig. Wir haben hier keinen klaren Kopf“, sagte der Stürmer mit Blick auf Reiseeinschränkungen und andere Widrigkeiten für sein Team. „Wir können es nicht immer für uns behalten. Wir sind der Iran. Manche mögen uns nicht. Aber wir fühlen.“ Die furiose Schlussoffensive des Iran mit einem wegen Abseits aberkannten Tors (90.+6) und zwei Lattentreffern hatte im von Debatten begleiteten „Pride Match“ nicht zum Sieg geführt.

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