DAS WM-TAGEBUCH

Das Bild von Deutschland

von Redaktion

Von Günter Klein

Wie wird Deutschland eigentlich in der Welt gesehen? Wie in den USA? Wahrnehmung erfolgt oft über den Magen – und wir stellen fest: Da verändert sich gerade was.

Zur Beruhigung der Traditionalisten: Noch immer haben Wurst und Bier ihre Berechtigung als Insignien deutscher Kulinarik. Im „German House of Soccer“ steht „Brats & Wurst“ auf der Speisekarte, und mitten in Manhattan gibt es einen German Biergarten mit Spaten. Jedoch: Als deutsch gilt den Amerikanern zunehmend ein anderes Gericht: der Döner.

Was haben wir den Kopf geschüttelt über unseren Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, als er bei einer Reise in die Türkei als Staatsgeschenk einen Dönerspieß mitbrachte. But President Steinmeier was right. In New York gibt es die Kette „German Döner Kebab“ und das „DönerHaus – Real German Kebabs“. Aus dem Schaufenster leuchtet dort sogar die Schrift „Döner macht schöner“. Gepriesen wird außerdem eine noch nicht bekannte Qualität des Gerichts: Wirkt gegen Verkaterung.

Schade, dass die deutschen Spieler keinen freien Tag in New York bekamen, als sie in der Gegend waren. Deniz Undav hätte sich hier „Big Döner Energy“ für weitere Tore geholt. Das „DönerHaus“ rät: „Get stuffed!“

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