100 Millionen Euro Ablöse stehen im Raum. © Hartmann/AFP
Diomande gegen Kimmich und Nmecha. © Hassenstein/AFP
Dallas – Der heiß begehrte Angreifer Yan Diomande von der Elfenbeinküste schwimmt aktuell zwischen zwei Welten. Zum einen ist da der erstmalige Einzug in eine K.o.-Phase einer Fußball-WM, zum anderen der Transfer-Poker mit europäischen Spitzenclubs. Medienberichten zufolge verdichten sich die Anzeichen, dass sich der 19-jährige Shooting-Star vor dem heutigen Sechzehntelfinale gegen Norwegen (19 Uhr/ARD und MagentaTV) für einen Wechsel zu Paris Saint-Germain entschieden hat.
Allerdings muss sich der Champions-League-Sieger noch mit Leipzig über die Ablösesumme einigen. Beide Clubs würden sich demnach bereits im Austausch befinden. An Diomande hatte dem Vernehmen nach auch der FC Liverpool großes Interesse gezeigt. Medienberichten zufolge soll RB ein Angebot der Reds über 100 Millionen Euro abgelehnt haben.
Der Ivorer steht bei RB noch bis 2030 unter Vertrag, eine Ausstiegsklausel ist dort nicht verankert. Derzeit bemüht sich Leipzig, Diomandes Vertrag zu verbesserten Bezügen zu verlängern. RB hatte das große Talent erst vor einem Jahr für 20 Millionen Euro vom spanischen Zweitligisten CD Leganes verpflichtet. Durch seine Leistungen wurden schnell die europäischen Top-Clubs aufmerksam, außerdem macht Diomande keinen Hehl daraus, dass potenzielle Kandidaten wie Liverpool und PSG zu seinen Lieblingsmannschaften zählen.
Zunächst will Diomande aber mit der Elfenbeinküste ins Achtelfinale einziehen. In der Gruppenphase gelangen zwei Siege – und wäre Deniz Undav nicht gewesen, wäre auch die Partie gegen Deutschland (1:2) nicht verloren gegangen. Der offensive Spielstil der Norweger könnte der Elfenbeinküste mit ihren schnellen (Konter-)Stürmern entgegenkommen. Flügel-Flitzer Diomande wartet noch auf einen WM-Treffer.