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Kleine Ente, großer Hype

von Redaktion

Großer Auftritt: Ente Merlin bei einem Termin mit Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum (2.v.l). © Leyva/dpa (2)

Im Flow: Mexikos Nationalmannschaft begeisterte mit drei Vorrundensiegen. © Izquierdo/dpa

Mexiko-Stadt – Haaland? Mbappé? Messi? Ach was! Der heimliche Star dieser WM hat Federn, einen Schnabel und watschelt lieber, als zu sprinten und Tore zu schießen. Eine Ente namens Merlín ist vom tierischen Begleiter einer Straßenhändlerfamilie in Mexiko-Stadt zum berühmtesten Fan des Turniers geworden – und steht sinnbildlich für die mitreißende Fußballeuphorie im Gastgeberland.

Der grauäugige Merlín sei „ein kleines Symbol dessen, wie wir sind“, schwärmte Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum, die den Peking-Erpel und seine Besitzerin Karla Gómez kurzerhand in den Präsidentenpalast einlud. Das inoffizielle WM-Maskottchen gilt vielen Fans sogar als eine Art „Nationalheiliger“ – einer, der „El Tri“ auch im Sechzehntelfinale gegen Ecuador in der Nacht auf Dienstag Glück bringen sollte.

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