Tiebreak-Flut zum Wimbledon-Start
London – 64 Spiele, 48 Tiebreaks! Die Herren haben sich im Erstrundeneinzel die Aufschläge derart um die Ohren geballert, dass viele Sätze im finalen 7-Punkte-Krimi entschieden werden mussten. Auch bei den Damen gab es immerhin 14 Tiebreaks. Zwei Herren-Duelle trieben es auf die Spitze. Zwischen Matteo Berrettini und Stan Wawrinka (6:7, 7:6, 7:6, 7:6) und Marco Trungelliti und Martin Damm (6:7, 7:6, 6:7, 6:7) gab es nur Tiebreaks. Das längste Duell (36:34) auf Profi-Niveau lieferten sich am 9. Januar 2013 Benjamin Balleret und Guillaume Couillard bei einem Future-Turnier– alleine der Tiebreak dauerte über eine Stunde. Auch einer der legendärsten Tennis-Sprüche ereignete sich in einem (Wimbledon-)Tiebreak. John McEnroe herrschte 1981 den Schiedsrichter an: „You cannot be serious!“ („Das kann doch nicht dein Ernst sein!“).
Moritz Wagner künftig ohne Bruder Franz
Brooklyn – Basketball-Weltmeister Moritz Wagner hat seinen Wechsel zu den Brooklyn Nets aus der NBA bestätigt. „Meine Freundin und ich können es noch gar nicht fassen“, sagte der 29-Jährige in seinem Podcast „Kannst du so nicht sagen“: „Als wir das Telefon aufgelegt und beide zugestimmt haben, haben wir beide geweint“, sagte Moritz. Seine Freundin sei „direkt zum NBA-Store gefahren und hat eine Mütze gekauft“. Verabschieden muss er sich hingegen von den Orlando Magic und Bruder Franz, mit dem er jahrelang zusammen gespielt hat.