Kloppo, Tuchel und der englische Lattenschuss

von Redaktion

Bewährtes Duo: Jürgen Klopp und Johannes B. Kerner. © MagentaTV

Katrin Müller-Hohenstein ist da einer Riesensache auf der Spur. Sie fand nach dem Untergang gegen Paraguay kurz vor Sonnenaufgang heraus: „Die WM geht ja tatsächlich weiter!“ Pardauz! Und tatsächlich haben die letzten Tage ergeben, dass die Welt einfach ohne uns weiterspielt. Niemand braucht uns mehr, heul! Wir beantworten die neuesten Fragen zu Giannis „Ohne Deutschland machen wir WM“-Sause. Dabei geht es auch um Hobby-Österreicher Basti Schweinsteiger und seine Begeisterung für Schaver Xlager. Gemma, Leser!

Wie geht’s Christoph Kramer? Seit Paraguay wurde der ZDF-Oberoptimist nicht mehr gesichtet. Aber wir gehen davon aus, dass er insgeheim immer noch an ein deutsches Weiterkommen glaubt: „Abwarten, ob sich der VAR beim Tah-Tor doch noch umentscheidet.“ Heute ab 19.15 Uhr wird’s irrsinnig spannend, ob uns Chrissi-Schatzi doch noch Hoffnung machen kann. Denn Eingeweihte wissen: Chris Kramer würde selbst auf der Titanic sagen, dass der Dampfer recht stabil im Wasser liegt. Deutschland braucht seine Zuversicht!

Was macht der nächste Bundestrainer? Jürgen Klopp haut bei Magenta Sprüche raus, dass die Heide wackelt. Die Angst, dass er sich bald nicht mehr als Red-Bull-Frühstücksdirektor schonen darf, ist ihm beim Wolkenkratzer-Talk mit JB Kerner kaum anzumerken. Kloppo lobt, wie Tommy Tuchel mit dem Druck in England klarkommt: „Die englischen Medien haben ja einen leichten Lattenschuss.“ Harry Kane feiert er als „englischen Messi“. Wahrscheinlich kann echt nur Harry Messi die Franzosen aufhalten, von denen Jürgen Klopp weiß: „Die sind so gut, sie sind schon Weltmeister. Jetzt können sie es nur noch verlieren.“

Was erzählt Afrika-Schweini? Der Spezialist für den schwarzen Kontinent Oberbayern fokussiert sich wieder mehr auf den europäischen Fußball. Sein Rat an Lionel Kane in elfmeterreifen Situationen: „Er muss besser einfädeln, wie der Felix Neureuther.“ Ansonsten widmet sich Basti seinen beiden Favoriten – nämlich Esthers Sedlaczeks „schönem Rücken“ und seinen Österreichern, gestern gegen Spanien. Dabei erfand er vor lauter Begeisterung neuartige Fußballer wie „Schaver Xlager“. Das ist so cute: Bastian Schweinsteiger hat die Ösi-Elf sogar noch lieber als Chris Kramer die deutsche. „Ich traue den Österreichern alles zu“, verriet er und tippte: „1:1, Verlängerung, Elfmeterschießen, und da gewinnt Österreich.“ Sein Motto, frei nach Bundespräsident van der Bellen: „Gemma, Burschen!“

Wird Schweini Klopp-Nachfolger? Ob er sich vorstellen kann, einen Posten beim DFB zu übernehmen, erkundigte sich Mrs. Sedlaczek bei ihrem diensthabenden Experten. Da hat sich Basti auf gut Österreichisch gedacht: „Bist du deppert, Esther?“ Doch er drückte sich diplomatisch aus: „Ich hab doch hier bei dir und der ARD den schönsten Job der Welt. Aber ich würde mich nicht drücken vor der Verantwortung.“ Vielleicht mal in zehn Jahren: „Ich bin ja noch so jung und knackig.“ Vorerst konzentriert sich Trainer Basti auf seine Lieblings-Moderatorin: „Ich bring dir Dandln bei (Ballhochhalten, Anm. d. Red.), und Skifahren auch.“ Gemma, Esther!

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