Breel Embolo jubelt nach dem Tor zum 1:0. © Wasson/dpa
Vancouver – Kapitän Granit Xhaka und Juwel Johan Manzambi führten ihre Mitspieler stolz vor die Kurve, im Fanblock von Vancouver läuteten laut die Schweizer Kuhglocken. Nach einem ungefährdeten Pflichtsieg über Algerien darf die noch immer ungeschlagene Nati weiter vom ganz großen Wurf träumen.
Und in der Heimat fiebern selbst dann tausende Fans beim Public Viewing mit, wenn die Partie um 5 Uhr Schweizer Zeit angepfiffen wird. „Wir wollten den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn sie aufstehen“, sagte Torschütze Breel Embolo (nach Vorarbeit von Manzambi) mit Grüßen in die Heimat. Das 2:0 (1:0) war eine Reifeprüfung, die das Team um Manzambi souverän bestand. Der Traum vom ersten WM-Viertelfinale seit 1954 lebt. „Es war ein reifer Auftritt“, sagte Jubilar Xhaka (150. Einsatz).